Zirbitzkogel

2.396m | Seetaler Alpen, Steiermark

Mein Hausberg! (Teil 1)


Viele Routen führen auf den Zirbitz: von Obdach aus sind der Alpengasthof Sabathy und die Waldheimhütte als Ausgangspunkte gut erreichbar, von Judenburg kommend führt der Weg über die 1.800 Meter hoch gelegene Winterleitenhütte . Von Neumarkt in der Steiermark geht es von der Tonnerhütte auf den Gipfel und auch vom Klippitztörl ist man in sechs Stunden am Zirbitzkogel-Schutzhaus. Wirklich ausgesetzt sind keine der Varianten, lediglich am „Schreibersteig“, einem Teil des Aufstiegswegs von der Winterleitenhütte, verlangt es etwas an Trittsicherheit.

Mein „Lieblingsweg“ ist definitiv jener von der Winterleiten über den Kreiskogel und das Scharfe Eck zum Gipfel des Zirbitz. Für unsere Tour wählten wir zur Abwechslung die Sabathyhütte als Ausgangspunkt. Um kurz nach halb 6 Uhr starteten wir beim 1.620 Meter hoch gelegenen Alpengasthof. Der Weg bis zum Gipfelkreuz ist durchwegs perfekt markiert und immer gut erkennbar. Nach einer guten Stunde hatten wir den Weg über das Pfarrerköpfl hinter uns gebracht und genehmigten uns beim herrlich gelegenen Lindersee eine kurze Trink- und Fotopause, ehe es über das Grat an die letzten knapp 400 Höhenmeter ging. Kurz nach 8 Uhr morgens konnten wir die grandiose Aussicht am höchsten Gipfel der Seetaler Alpen genießen.

Es waren noch recht wenig Besucher am Gipfel und dem auf 2.350 Meter hoch gelegenen Schutzhaus, auf welchem man übrigens auch übernachten kann, also gönnten wir uns eine ausgedehnte Pause, ehe wir über die Rothaidenhütte in Richtung Sabathy abstiegen. Vom Schutzhaus weg folgten wir dem Weg in Richtung Waldheim- und Rothaidenhütte und gelangten nach guten 1 ½ Stunden Abstieg wieder zum Ausgangspunkt.

Aufgrund seiner guten Erreichbarkeit, der vielen Aufstiegsvarianten und guten Versorgung am Schutzhaus, ist der Zirbitzkogel, der seinen Namen vom kroatischen Wort „čьrvenica“ (übersetzt: rote Gegend) hat, ein absolut lohnendes Ausflugsziel. Gerade bei Schönwetter sollte man aber damit rechnen, dass man nicht allein am Berg unterwegs ist. Bei sehr guter Fernsicht wird man für die Aufstiegsstrapazen aber mit Blicken in die Julischen Alpen und bis zum Großglockner belohnt – wenige Gipfel des Murtals bieten ein solch eindrucksvolles Panorama.

… in Teil 2 gibt’s eine andere Aufstiegsvariante! 🙂

Infobox
Start - Ziel:Alpengasthof Sabathy
Höhenmeter:800
Distanz (km):10
Gehzeit (exkl. Pausen):3,5-4,5h
GPX-File Download:Link

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