Mugel & Rosseck

1.630m, 1.664m | Gleinalpe

Auf den Leobner und Niklasdorfer Hausberg


Unzählige Male sind wir schon auf der S36 gefahren und haben den „großen Sender“ auf der Mugel gesehen, doch noch nie hat es für einen Aufstieg zum Mugelschutzhaus und dem modernen Gipfelkreuz gepasst – bis heute. Jacky, Carina und ich statteten diesem schönen Aussichtsberg einen Besuch ab und erweiterten unsere Tour um einen weiteren Gipfel.

Am Knoten St.Michael „packen“ wir unsere Ennstalerin ein und verlassen die Autobahn bei der Abfahrt Leoben West. Beim Gösser Kreisverkehr folgen wir der Kaltenbrunner Straße (rechts), welche uns entlang des Gössbachs taleinwärts bringt. Wir halten uns links und folgen dem Klein-Gössgraben bis auf eine Seehöhe von zirka 1.100 Meter – dort befinden sich einige Parkmöglichkeiten. Sollten diese bereits belegt sein, so bieten sich die Parkplätze bei der 1,5 km entfernten Stadlmaier-Alm an. 

Um zirka 8:30 Uhr und 2 Grad Celsius starten wir in Richtung Trasattel, bis zu welchem 200 Höhenmeter auf einem breiten Waldweg zurückzulegen sind. Keine halbe Stunde später, erhaschen wir dort die ersten Sonnenstrahlen und können uns etwas aufwärmen. Rechts würde der Weg auf den Herrenkogel, den Wetterkogel und die Hochalm führen, wir biegen aber links ab und steigen die nächsten Höhenmeter in steilem Waldgelände auf. Wir folgen den Markierungen und werden nach zirka 45 Minuten mit den ersten traumhaften Ausblicken in Richtung Eiblkogel und Lärchkogel, sowie in die Seckauer Tauern belohnt. Wenig später mündet unser Steig in eine Forststraße. Diese verlassen wir nur mehr wenige Minuten vor dem Gipfel, als wir rechts abbiegen und uns auf den Endanstieg in Richtung Mugel machen – die Tour ist immer perfekt markiert und auch beschildert, somit ist ein Verirren eigentlich ausgeschlossen.

Nach 1,5 Stunden und 550 Höhenmetern Aufstieg erreichen wir die Mugel und das Mugelschutzhaus auf 1.630 Metern Höhe. Widererwarten sind nur wenige Wanderer unterwegs, wir entscheiden uns aber unsere Jause erst am nächsten Gipfel auszupacken. Dennoch nutze ich die Gelegenheit und fliege die wirklich schöne Gegend, durch welche auch der Nord-Süd-Weiterwanderweg verläuft, mit meiner Drohne ab. Wir steigen wieder einige Höhenmeter ab und folgen bei einer Kreuzung dem Wegweiser in Richtung Rosseck. Der Weg dorthin ist wirklich traumhaft – links bietet sich ein traumhaftes Panorama in Richtung Hochschwabmassiv. Der Endanstieg zum 1.664 Meter hohen Gipfel ist dann weniger traumhaft – die letzten 50 Höhenmeter geht es steil bergauf. Das massive Gipfelkreuz am Rosseck steht auf einem großzügigen Plateau und lädt zum Verweilen ein. Wir nehmen die Einladung natürlich gern an und legen jetzt unsere verdiente Jausenpause ein.

Es ist angenehm warm und wir machen uns erst nach einer halben Stunde Gipfelrast wieder auf den Weg. Beim Abstieg folgen wir dem Weg bis zu einer Wiese, auf welcher wir links abbiegen und wenig später zur Forststraße, auf welcher wir aufgestiegen sind, kommen. Gedanken über eine Erweiterung mit Herrenkogel und Wetterkogel werden von Jacky schnell vernichtet – bis zum Parkplatz folgen wir unserer Aufstiegsroute. Nach einer Gesamtzeit (inkl. Pausen) von vier Stunden treffen wir am nun gut gefüllten Parkplatz ein und beenden diese unschwierige, kurzweilige und wirklich lohnende Tour auf den Leobner und Niklasdorfer Hausberg.

Infobox
Start - Ziel:Parkplatz im Klein-Gössgraben (auf ca. 1.100m)
Höhenmeter:680
Distanz (km):8,7
Gehzeit (exkl. Pausen):2,5-3,5h
GPX-File Download:Link

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